UA-47426939-1
Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 

 

 

Aktuelles

Bitte melden Sie sich vor jedem geplanten Klinikbesuch, auch am Wochenende z. B.  bei CTG- Kontrollen  über Termin oder sonstigen Vorstellungen die ohne vorherige Terminvereinbarung  stattfinden, morgens spätestens gegen 09.00 Uhr bei der, laut Rufbereitschaftsplan diensthabenden Kollegin des

Hebammenteams- Lebensstern

über die Handynummer und bitte nicht über die Kreißsaalnummer an.

 

 

 

 

Es gibt noch freie Plätze im Yoga Kurs.   

Anmeldungen bitte bei Christin Rehbein 0178-5367002

 

 

 

 

 

 

 ImageImage

 Liebe werdende Eltern ,

durch den Beschluß des GKV- Spitzenverbandes werden wir gezwungen unser Angebot umzustrukturieren. Uns ist sehr daran gelegen, trotzdem noch viele Entbindungen in der         Marienhausklinik St. Josef Kohlhof  zu begleiten, da auch die umliegenden Kliniken keine Kapazitäten mehr haben.

Wir dürfen nur noch 2 schwangere Frauen im gleichen Zeitraum betreuen, unabhängig davon ob sie zur Entbindung kommen oder nur zu einer CTG Kontrolle o.ä.

Aus diesem Grunde können alle auf dem Kohlhof arbeitenden Hebammenteams nur noch dann die maximale Betreuungsanzahl leisten  ( 3 Hebammen für 6 Frauen ), wenn teamübergreifend gearbeitet wird. Das heißt für Sie, dass wir Ihnen nicht zusichern können, dass eine Kollegin vom Lebensstern die Geburtsbegleitung übernehmen kann.

Sollten Sie als 7 Frau am Kreißsaal klingeln, müssen wir Sie in eine andere Klinik weiterleiten, da die 1: 2 Betreuung, jetzt so in unserer neuen Gebührenordnung festgeschrieben ist.

Wir finden diese Situation ebenso untragbar wie Sie, dennoch müssen wir uns ihr unterwerfen.

Sie können gerne einen Brief an ihre Krankenkasse oder den GKV-Spitzenverband schreiben um sich zu beschweren, vielleicht werden Sie ja gehört. Unsere Bedenken ignoriert man leider.

 

 

Bericht Deutscher Hebammenverband:

Einschnitte in die Berufsausübung von Hebammen - Hebammenverband kritisiert Beschluss der Schiedsstelle

06.09.2017

Eine Schiedsstelle, die zwischen den Hebammenvertreterinnen und den Gesetzlichen Krankenkassen vermitteln sollte, hat gestern in Berlin weitreichende Einschnitte in die Berufsausübung von freiberuflichen Hebammen beschlossen.

Nach Entscheidung der Schiedsstelle befürchtet der DHV gravierende Auswirkungen auf die geburtshilfliche Versorgung von Frauen in Deutschland. (Bild: pitopia/Bernd Ege)

Beleghebammen haben ab 2018 Einschränkungen bei der Abrechnung von Leistungen. Zukünftig sollen sie nur noch die Betreuung von zwei Frauen gleichzeitig abrechnen können, ungeachtet der aktuellen personellen Situation in der jeweiligen Klinik. Sie verantworten zwanzig Prozent der Geburtshilfe in Deutschland. Der Deutsche Hebammenverband e.V. (DHV) befürchtet, dass Beleghebammen aus der Geburtshilfe aussteigen werden und damit Engpässe entstehen. Die aufsuchende Wochenbettbetreuung wird durch ambulante Betreuung ergänzt. Damit wird die in Deutschland einmalige Betreuung von Frauen nach der Geburt zu Hause ausgehöhlt. Eine durchschnittliche Erhöhung der Vergütung für freiberufliche Hebammenleistungen von 17 Prozent tritt in Kraft. Bis 2020 sind keine weiteren Steigerungen möglich. Da die Grundvergütung von Hebammen bisher gering war, hat diese Erhöhung nach Meinung des DHV zu wenig Wirkung.

 „Wir befürchten, dass die Entscheidung der Schiedsstelle gravierende Auswirkungen auf die geburtshilfliche Versorgung von Frauen in Deutschland haben werden“, so Martina Klenk, Präsidentin des DHV. „Es gibt massive Einschnitte in unsere Berufsausübung ohne die Rahmenbedingungen wie beispielsweise genügend Personal anzupassen. Eine gute Qualität in der Geburtshilfe erreichen wir mit ausreichend Hebammen, nicht mit weniger Leistung durch Hebammen“, meint Klenk. Der Deutsche Hebammenverband fordert seit Jahren eine Eins-zu-eins-Betreuung von einer Hebamme für eine Frau während der Geburt. Diese intensive Betreuung ist jedoch nur mit mehr Hebammen erreichbar. “ Wir fragen uns: Wo sollen die Hebammen herkommen? Die neuen Bestimmungen bedeuten keine Qualitätssteigerung und sind kein Anreiz für Hebammen, in die Geburtshilfe zu gehen oder zurückzukehren“, betont Klenk. Bereits seit Jahren ziehen sich immer mehr Hebammen aus der freiberuflichen Geburtshilfe aufgrund der schlechten Rahmenbedingungen zurück.

Der Beschluss der Schiedsstelle gilt rückwirkend zum 15. Juli 2017. Die Strukturveränderung im Bereich der Beleghebammentätigkeit muss umgesetzt werden bis zum 1. Januar 2018.


Kontakt und weitere Informationen:
Deutscher Hebammenverband e. V.
Pressestelle
Telefon: 030/3940 677 30
E-Mail: presse(at)hebammenverband.de

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?